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Quito

Ambato

 


Vortrag: »Ecuador – Land und Leute«

Zum Vortrag von Norbert Wolff »Ecuador – Land und Leute – Eindrücke in Bild und Wort« lud die Traunreuter Kolpingsfamilie am Donnerstag, 16. Februar 2017, in den katholischen Pfarrsaal. Der Referent, der eine Zeitlang in Ecuador gelebt hat und mit einer (inzwischen in Deutschland eingebürgerten) Ecuadorianerin verheiratet ist, zeichnete das Bild eines faszinierenden Landes, das auf jeden Fall einen Besuch lohnt: »Ecuador gilt als das Land mit der höchsten Biodiversität der Welt. Es gibt zahlreiche Naturschönheiten zu bestaunen. Das Zentrum der Hauptstadt Quito ist Weltkulturerbe. Die Menschen sind freundlich und herzlich.«

Faszinierendes Land – schwierige Situation

Wolff verschwieg dabei die schwierigen Seiten des Landes nicht. Probleme bereiteten zum Beispiel die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, die hohe Kriminalitätsrate in den großen Städten, die sozialen Unterschiede, der Verkehr und die Umweltbelastung. »Wenn Sie nach Ecuador reisen möchten, schließen Sie sich am besten einer Reisegruppe an«, so der Ratschlag des Referenten.

Auch auf die politische Situation ging Wolff ein. Der scheidende Präsident Rafael Correa gelte als sozial engagierter Politiker. Dabei sei er zugleich ein Populist, und seine Maßnahmen zugunsten der Armen belasteten vor allem den Mittelstand sehr stark. Außerdem sei es in dem Andenstaat um Gewaltenteilung und Pressefreiheit nicht gut bestellt. Eine große Herausforderung sei das Bildungswesen: »Ecuador hat in den Bereichen Tourismus und Bodenschätze ein sehr großes Potenzial. Es könnte den Menschen besser gehen, wenn sie Zugang zur notwendigen Bildung hätten.«

Schließlich erwähnte Wolff die Folgen des schweren Erdbebens vom April 2016. Damals hatten Wolff und seine Ehefrau über die lokale Presse zu Spenden für Ecuador aufgerufen. Insgesamt gingen daraufhin rund 3.000,- Euro ein, die über die Hilfsorganisation Blau-Weiss Don Bosco Mondo e. V. nach Ecuador geflossen sind. Mit dem Geld wird der Aufbau eines zerstörten Schulzentrums in der vom Erdbeben besonders stark betroffenen Küstenstadt Manta unterstützt.

1.000-Euro-Spende von Kolping Traunreut

Und ganz zum Schluss gab es noch eine besondere Überraschung. Der Traunreuter Kolpingsvorsitzende Ernst Biermaier teilte den Anwesenden mit, dass man bei der letzten Vorstandssitzung beschlossen habe, etwas für die Erdbebenopfer zu tun. Er überreichte Wolff eine Spende in Höhe von 1.000,- Euro, die wiederum über Don Bosco Mondo e. V. nach Ecuador gehen soll.


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